Lappland-Krimi

Hiltrud am 14. Januar 2014 um 11:42

Lange war es still hier im Blog. Ich habe die letzten Monate damit verbracht, meinen Krimi zu überarbeiten, der im August/September 2014 bei Kiepenheuer & Witsch erscheinen wird. Wenn es soweit sein wird, werde ich das hier natürlich bekannt geben. Auf alle Fälle: Lappland und Schreiben – passt zusammen. Bei minus 30 Grad hat man keine andere Wahl, als zuhause zu sitzen 🙂 und zu schreiben …

Samisches Handwerk in Perfektion

Hiltrud am 22. Mai 2013 um 21:21

Unser Nachbar in Jokkmokk, Lars Erik Tuolja, macht wunderschönes samisches Handwerk. Hier eine kleine Auswahl seiner Kunst.





Er verkauft seine Schalen und Schuckstücke und wer Interesse hat, kann sich gerne bei mir melden. Ich gebe die Nachricht dann an ihn weiter.
Bitte schreiben Sie eine Mail an: hiltrud.baier@norrbooks.com

Romankurs in Gränna

Hiltrud am 5. März 2013 um 16:33

Vom 15. Juli bis zum 21. Juli 2013 werde ich in Gränna (am Vätternsee) einen Romankurs leiten. Hier sind alle willkommen, die eine Woche lang nur schreiben und die Ruhe Schwedens genießen wollen. Der Kurs wird vom Nordkolleg in Rendsburg organisiert. Informationen gibt´s unter:

www.nordkolleg.de/programm/sommerkolleg-in-graenna/romanwerkstatt-in-schweden

Jokkmokks Wintermarkt

Hiltrud am 17. Februar 2013 um 17:16

Der Wintermarkt ist schon wieder vorbei – wie im letzten Jahr wurde es genau an diesen Tagen kälter, zwischen minus 20 und minus 30 Grad. Aber diesmal mit Sonne. Hier ein paar Eindrücke.

Renrace

Am Samstag während des Marktes wurde gegen die geplante Grube in Jokkmokk demonstriert, wir waren dabei und noch 150 Andere – Arte und NDR haben gefilm, ich hoffe, es nützt etwas.

Kalt

Hiltrud am 23. Dezember 2012 um 20:04

Brrrrrr- es ist kalt geworden, verdammt kalt. Seit drei Tagen haben wir unter minus 30 Grad.

Holz holen, anfeuern, das Haus warm halten, damit nichts einfriert, den Motorwärmer am Auto anschließen – das sind die Winterbeschäftigungen bei diesen Temperaturen. Wenn der Hund nicht pieseln und kacken müsste, würde ich wahrscheinlich nicht freiwillig raus gehen. Aber er muss … und ich muss dabei aufpassen, dass ich mir nicht die Finger erfriere. Pflichtbewusst wie ich  – manchmal – bin, habe ich gestern Kaunos Kacke eintüten wollen. Aber, meine Hände waren so kalt und die blöde Tüte ging nicht auf … und die Finger starben fast ab …. Jetzt hab ich mir eine Grenze gesetzt: Bis minus 25 Grad hebe ich die Kacke auf, dann nicht mehr.

Manchmal ist es schöner, Lapplands Winter am Laptop zu genießen. Hier ein paar Bilder:

 

Schwarz-Weiß

Hiltrud am 8. Dezember 2012 um 15:17

Wenn ich in Deutschland bin, fragen mich viele: Wie überlebst du die Mücken im Sommer und wie erträgst du den langen Winter? Das sind die beiden Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden.

Über Mücken möchte ich nicht mehr reden – das wurde schon viel zu viel drüber geredet. Aber über den Winter. Letztes Jahr hatten wir um diese Zeit schon einen Meter Schnee und es war sehr kalt, oft unter 20 Grad minus. Dieses Jahr hat sich der Winter bisher von seiner schönsten Seite gezeigt. Mäßig kalt, die tiefste Temperatur war bisher hier in Jookkmokk minus 22 Grad, aber nur kurz, zwei, drei Tage lang. Meist hatten wir zwischen 10 und 15 Grad minus, heute minus 8.

Und diese Temperatur minus 8, minus 10 bis minus 15 ist die beste. Die Luft ist klar, die mäßig dicke Jacke reicht aus, kleine Schneeflocken fallen vom Himmel und wenn ich Ski fahre und hinfalle, falle ich in weichen, lockeren Schnee.

Ich hab drüber nachgedacht, was das Besondere am Winter hier in Lappland ist. Und heute, als ich mit den Skiern durch eine Moorlandschaft gefahren bin, ist es mir aufgefallen: Ich sehe nur noch in Schwarz-Weiß. Das ist die Farbkombination, die ich vor Augen habe. Wenn ich durch den Wald oder durchs Moor laufe, ist es, als würde ich durch eine alte Postkarte laufen.

Und vielleicht ist es das, was so beruhigend ist, die Abstinenz der Farben?

Vielleicht ist es das, was unser Hirn ab und an braucht: Weniger

Sommer Herbst – Winter

Hiltrud am 9. November 2012 um 16:02

Ende Oktober war ich noch einmal für zweieinhalb Wochen in Deutschland. Hier habe ich Sommer und Herbst erleben dürfen; zu Beginn über 20 Grad – wie im Sommer in Lappland – dann wurde es kalt und ich brauchte fast Handschuhe auf dem Fahrrad, dann, Anfang November genoss ich noch mal 15 Grad und viel Sonne in Süddeutschland. Die Blätter haben noch mal geleuchtet, draußen sitzen im Café, Spaziergänge in leichter Jacke.

Seit einigen Tagen bin ich zurück in Jokkmokk und hier ist der Winter voll im Gang. Und doch ist es gerade kein Winter zum Fürchten; minus 15 Grad, Sonne, kein Wind, da lässt es sich über die Mittagszeit gut draußen aushalten. Und nicht nur aushalten, man kann die Natur genießen.

Wenn es so bleibt und nicht unter 30 oder gar 40 Grad wird, wie im letzten Winter, dann bin ich zufrieden. Holz liegt vor dem Haus, der Ofen heizt super, das Auto springt an, wenn es vorgewärmt ist.

Jetzt kommt die Zeit, in der ich keine Ausreden mehr haben werde  (zu schönes Wetter zu viele Mücken – zu viel Besuch ) – mein Roman wird in diesem Winter fertig werden.

Jetzt ist es ab halb vier schon stockdunkel, noch ein paar Wochen, dann haben wir zwischen zehn Uhr morgens und nachmittags um 2 nur noch ein blaues Dämmerlicht. Time to dream, time to write.

 

 

Vor zwei Tagen hab ich schon das erste Nordlicht in diesem Winter gesehen. Sternenklarer Himmel und dunkelgrüne, tanzende Schleier über den Häusern Jokkmokks.

Eiskunst auf dem Talvatis.Es ist immer wieder die Natur, die mich hier fasziniert,, deshalb werd ich auch so sauer, wenn  Leute  ihre Autos im Leerlauf lassen.

Es gibt wenige Leute in Norrbotten, die einsichtig sind; Naturschutz wird hier nicht sehr groß geschrieben; vielleicht, weil sie ihre wunderschöne Natur gar nicht mehr wahrnehmen?

 

alle Fotos: Rainer Ripper

 

Die schönste Zeit – Herbst

Hiltrud am 25. September 2012 um 17:27

Manchmal frage ich mich, warum die meisten Touristen im Frühling und im Sommer nach Lappland reisen, wo doch der Herbst eigentlich die schönste Zeit hier ist. Und in diesem Jahr ist es besonders schön. Hat es im letzten Jahr im September fast nur geregnet, so hält sich der Regen dieses Jahr in Grenzen und neben Schauertagen gibt es viele Sonnenstunden. Wir waren auf dem Jarre, einem Berg, in der Nähe von Jokkmokk, von dem aus man ins Sarek schauen kann. Oben „Kahlfjäll“ und freie Sicht auf Seen und bunte Wälder.

 

 

 

 

 

 

 

Die Samen schlachten ihre Rentiere und hängen die Felle an den „stugas“ auf. Die Vögel holen sich den Rest vom Fett und nach einigen Wochen ist das Fell fertig für den Gebrauch.

Wir haben wie üblich ein Rentier gekauft und eingefroren; von einem Freund haben wir Elchfleisch bekommen; zu einer besonderen Delikatesse werden wir bald von ihm eingeladen: Elchmaul – gekocht!

Unsere Gefriertruhe ist fast voll, nur noch ein wenig Fisch, dann kann der Winter kommen.

Sommer, Sonne, Badezeit

Rainer am 19. Juni 2012 um 10:57

Europas reinste Badegewässer gibt es in
1.Zypern
2.Malta
3.Kroatien
4. Greichenland
5. DEUTSCHLAND 🙂
6. Rumänien
7. Portugal
8. Österreich
9. Irland
10. Großbritannien ….

….. und wo bleibt Schweden? Mein Lieblingsland, das sich gerne in Hochglanzprospekten mit unberührter Natur, reiner Luft und klarem Wasser für alle darstellt?

Die Tageszeitung „Svenska Dagbladet“ (www.svd.se) schreibt über die Ergebnisse der Europäischen Umweltbehörde (EFA) und der EU-Kommission die neulich ihren jährlichen Bericht über die Qualität der Badegewässer in der EU präsentierte.
Die Messungen wurden während der Badesaison des vorigen Sommers an 22.000 Badeplätzen in allen 27 Staaten der EU plus 3 weiteren Ländern durchgeführt.
Das Gesamtergebnis gemessen an den strengsten Kriterien zeigt, dass 77% aller gemessenen Badeplätze diese erfüllen, für Zypern –auf Platz 1- ein Wert von 99% aller Badeplätze.

Meine Wahlheimat Schweden dümpelt leider mit einem Wert von 65% auf Platz 21 der 30 Länder.
Da bade ich doch lieber wieder in Süddeutschen Baggerseen, ohne Neoprenanzug, und kann auch sicher sein, dass ich mich dort – im Gegensatz zu Schweden – nicht strafbar mache wenn ich an einem „öffentlichen Badeplatz“ zum Picknick eine Flasche Bier öffne.

Rainer zu Mittsommer 2012

# Die Gesamtstudie ist auch auf Deutsch zugänglich unter
http://www.eea.europa.eu/de/publications/qualitat-der-europaischen-badegewasser-2011/at_download/file
– Seite 26 zeigt die Rangfolge in Spalte 3 (rechts in %) –

 

Wenn ich mir was wünschen dürfte …

Hiltrud am 4. Juni 2012 um 14:08

dann würde ich mir – zumindest manchmal – ein Schweden ohne Schweden wünschen.  Sorry!

Ich lebe gerne hier, die Natur ist wunderschön, auch wenn im Mai noch Schnee liegt und gerade eben erst, Anfang Juni, die ersten Birkenblättchen im Wald hervorspitzeln. Die Luft ist klar, die Nachbarn sind – meist sehr nett -; noch nie haben wir so viel Fische, Rentierfleisch, Fladenbrot … geschenkt bekommen wie hier. Ich kann in Ruhe schreiben, …

Letzte Woche hielt ein Auto der Gemeinde vor unserem Haus, eine Dame stieg aus, ließ den Motor laufen und zückte ihre Kamera. Hm, sie findet sicher unseren neuen Holzstapel gelungen – das der erste Gedanke. Sie lief weiter die Straße entlang, fotografierte – wir gingen raus, erkundigten uns, was sie mache. Unser Zaun war es, der sie störte. Wir haben zwei Latteneckzäune aufgestellt, den einen damit im Winter nicht immer der Schnee der Straße zusammen mit Müll in unser Grundstück geschoben wird, den anderen, damit wir die einfallene Plastikgarage unseres Nachbarn samt Inhalt nicht immer sehen müssen.

Wir dürften keinen Zaun aufstellen. Aha, unsere Antwort und dann begründeten wir, warum wir es gemacht haben. Wir sind keine Liebhaber von Zäunen, durch unser Grundstück laufen die Nachbarn kreuz und quer, wie auch wir auf deren, das ist üblich und gut. Aber der Schneeräumer der Gemeide sei nicht zu überzeugen gewesen – und der junge Nachbar, dem die Garage einfallen war, auch nicht. Also, deshalb, zwei Eckzäune, wir wollen weder Müll haben noch sehen.  „Skräp“ – ein schöner Ausdruck in Schweden, Müll. „Skräp“ das wäre wohl das, was wir rund ums Haus stehen hätten. Meinte sie das ernst? Diesen super schönen gewundenen alten Baum, den wir extra aus dem Wald „mitgenommen“ haben, weil er ein Kunstwerk an sich ist. Wir haben ihn aufgestellt, mit Flechten umwickelt, ein Rentierhorn drangehängt – „skräp“. Sie werde wieder kommen.

Heute kam sie wieder -unangemeldet, mit einer weiteren Dame.  Ich war da, mein Partner nicht, ich schickte sie wieder weg. Kurz angebunden, …

Ich bin nicht in Schweden, damit ich mich – wie in Deutschland – mit Behörden rumplage, mich erkundigen muss: Ist es erlaubt einen je zwei Meter langen und zwei Meter hohen Eckzaun an das Ende des Grundstücks zu bauen. Ich will mich nicht im Internet erkundigen, ob Gemeindeangestellte einfach das Grundstück fotografieren dürfen, die Kunst im Garten als „Müll“ bezeichnen und unangemeldet, zu zweit, auftauchen dürfen. Ich will nicht, aber ich werde es tun … denn ich bin stolz auf unser Grundstück. Waldboden, voll mit Preißenbeeren, Blaubeeren, Wacholder und alten Bäumen. Dann eine wunderschöne Pyramide aus Holz, ein angefangenes „Rondell“ – oder wie man sagt, eine „Holzfinne“, Blumen im Garten … darf eine Frau der Gemeide das als Abfall bezeichnen? Nein, darf sie nicht … also werde ich, werden wir, kämpfen.

Es war schön im Wald heute, mit dem Hund.

 

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